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Das Kalenderjahr 2011

Date: 19.01.2012
Utilisateur: saddleburner
Installation: Sonnenbrandy

2011: Das erste vollständige Kalenderjahr ist um. Die Monatswerte für die Ost- und die Westseite hatte ich 2010 zunächst er- und dann gemittelt. Das Ganze zweimal: bei PVGIS und bei SFV. Die Werte differieren natürlich, mal war PVGIS höher, mal SFV. Daher habe ich beide Werte erneut gemittelt und als Sollwerte genommen (und kam damit ziemlich nahe). Dazu kamen die realen Werte ab Inbetriebnahme, die automatisch in einer Exceltabelle integriert und damit die Sollwerte für Mai bis Dezember angepasst wurden. Durch Schnee auf den Modulen und teilweise starkem Frost war der Ertrag im Januar erheblich unter den Prognosen bzw. dem Soll. Das wurde durch den starken und sonnigen April und Mai wieder wettgemacht, so daß ab diesem Zeitpunkt der Ertrag fast bis zum Jahresende immer bei 109 % des Solls lag. Daran konnte auch der "zu sonnige Oktober" laut Wetterwarte Hohenpeissenberg nichts ändern, der bei uns viel zu trübe und wolkenverhangen (nur rund 80% der Sonnenstrahlung ggegenüber der 120% auf der Wetterwarte) war. Die vom Solateur für eine reine O-W-Ausrichtung prognostizierten 900 Kwh/Kwp wurden erreicht, die anhand der Werte von PVGIS, SFV und der teilweise eingearbeiteten Ertragswerte aus 2010, die ein Jahressoll von 825.42 Kwh/Kwp vorsahen, mit 900.8 Kwh/KWP deutlich übertroffen. Teilweise vorhandene Verschattungen, die teilweise im Frühjahr auf der Ost- und im Herbst auf der W-Seite auftreten, fielen dabei kaum ins Gewicht. Die 33 Jetion JT180-Module auf der O-Seite (in 3 Strings am 6000S angeschlossen), 18 JT180-Module auf der W-Seite (in 2 Strings am 3000S) und die beiden Solarmax-WR 6000S für die Ostseite (bei 5060 W Abregelleistung zugegeben zunächst etwas sehr unterdimensioniert, arbeitet unter schlechteren Bedingungen aber um so besser) und 3000S für die Westseite erreichten Arbeitszeiten von 47.11 % (6000S) bzw. 45.5 % (3000S) der gesamten Jahresstunden (8760 Stunden) ohne Ausfall oder Störungen und schalteten sich im Sommer oft erst gegen 21:45 ab bzw. im Winter bereits kurz nach Sonnenaufgang um 7 oder 8 Uhr schon ein. Arbeitszeiten von bis zu 12 Stunden an klaren Tagen waren keine Seltenheit. Ein Schwachpunkt meines Erachtens ist das Weblog light+ von Meteocontrol: Es ist nicht kompatibel zu anderen Loggern (ausser zu denen von Kaco, der Kaco-Povador-Monitor kann benutzt werden) und vor allem liest es die WRs nur über RS485 aus, so daß die WRs nicht direkt über das Netzwerk erreichbar sind. Dazu kommt, daß das Webloglight+ im Schnitt 0.1 bis 0.2 Kwh unter dem vom Zähler und den WRs aufgezeichneten Erträgen liegt. Nach ein paar Tagen sind da schnell mal 6 oder 7 Kwh Differenz. Ebenfalls ein Punkt ist die vom Solateur zur Verfügung gestellte Datenmenge. Das Weblog light+ kann erheblich mehr Daten zur Verfügung stellen, als vom Portal angezeigt. Diese werden aber nur vom Solateur ausgewertet und nur marginal weitergegeben. Das ist meines Erachtens unbefriedigend. Ich wußte mir jedoch zu helfen und habe meine eigene Software geschrieben, die mir die entsprechenden, Solarlog-kompatiblen, Daten erzeugt. Die Anlage läuft nun seit mehr als eineinhalb Jahren ohne Probleme und Störungen und erbringt trotz der suboptimalen Ausrichtung die prognostizierten Werte. Oft lagen die Werte sogar über den Werten der optimal nach Süden ausgerichteten Anlagen, vor allem dann, wenn am Vormittag die Sonne klar schien und es ab Mittag zu zog und ein Gewitter gab, dann wieder aufriss und bis Sonnenuntergang wieder aufheiterte. Im Vergleich mit anderen Anlagen auf sonnenertrag.eu konnte ich feststellen, daß, zumindest in unserem Bereich und wenn die Werte stimmen, erheblich kleinere Anlagen deutlich höhere Kwh/Kwp-Leistungswerte aufweisen, als größere, die aber aufgrund der größeren Gesamtleistung natürlich höhere Gesamterträge produzieren. 8269.5 Kwh, entsprechend 900.8 Kwh/Kwp standen jedenfalls somit am Jahresende zu Buche. Das liegt zwar um Einiges unter dem reiner S-Anlagen, ist aber für diese Ausrichtung vollkommen in Ordnung. Ich bin zufrieden, EON zahlt anständig und die Bank ist ebenfalls zufriedengestellt. So kanns weitergehen.