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Hongrie

Ungarn

Ungarn, Urlaubsland, schönes Land, Plattensee und doch: man kennt es kaum. Die netten und vor allem gastfreundlichen Menschen befinden sich eingebettet in die Länder Österreich, Slowakei, Ukraine, Rumänien, Serbien, Kroatien und Slowenien. Die in Ost-West-Richtung recht zentral liegende Stadt Budapest beherbergt als Hauptstadt gleich auch noch mehr als ein Sechstel der Gesamtbevölkerung der 10 Millionen Ungarn, die übrigens weitgehend unter sich sind: 93 % der Bevölkerung sind „echte“ Ungarn, nach 1,9 % Roma kommen nur noch Gruppen in den Größenordnungen „ferner liefen“. Als Amtssprache wird Ungarisch gesprochen und auch sonst gibt es nur wenige und leichte Dialekte in Ungarn, die Sprache ist einigermaßen einheitlich.

Ungarn ist ein landschaftlich sehr abwechslungsreiches Land, es besteht aus kleinen und großen Tiefebenen und es gibt eine Art welliges Terrain, Hügel, so genannte Platten, flache Ebenen und das ungarische Mittelgebirge, welches immerhin für Berge mit Höhen von bis zu gut 1000 m gut ist (Kékes, 1014 m). In mittleren Höhen ist ein großer, dichter Laubbaumbestand zu verzeichnen. Der größte mitteleuropäische See ist ebenfalls in Ungarn zu finden, der Balaton, auch als Plattensee bekannt. Dieser ist ein beliebtes Urlaubsziel und über den Tourismus eine wichtige Einnahmequelle Ungarns. Ungarn wird von verschiedenen Flüssen durchzogen, unter anderem von der Donau als dem größten Fluss des Landes und der Theiß als zweitgrößtem. An der Donau liegen eine Reihe wichtiger Städte wie Komárom, Esztergom, Budapest und andere, die natürlich auch wegen der Donau so wichtig sind, weil sich entsprechend die Häfen und damit auch die Auslandsverbindungen und Transportknotenpunkte dort befinden.

In Ungarn herrscht ein mildes und trockenes Kontinentalklima, das sich gut für Landwirtschaft eignet und auch genutzt wird. Auch für den Tourismus ist das Klima gut, dazu kommen mehr als 350 Thermalquellen, die gewinnbringend vermarktet werden. Neben rund 45.000 Tierarten finden sich in Ungarn etwa 2.200 Pflanzenarten, von denen ein Viertel unter Naturschutz steht. Neun Nationalparks und 180 Landschafts- und Naturschutzgebiete zeigen, dass Ungarn auf den Erhalt seiner Umwelt bedacht ist.

Ungarn bewegt

Nicht nur Politik und Geschichte der parlamentarischen Republik Ungarn sind bewegt, auch der Verkehr bietet ein positives Bild: die Straßen sind gut ausgebaut, Autobahnen werden gebaut oder sind in Planung, alles einschließlich Schienenverkehr konzentriert sich sternförmig auf die Hauptstadt zu und vom kleinsten Dorf bis hin nach Budapest lässt sich fast jede bewohnte Gegend in Ungarn mit Bussen erreichen. Selbst kleine Orte werden noch alle ein bis zwei Stunden angefahren. Bedeutende Flughäfen sind der Budapest Liszt Ferenc und der Flughafen Balaton.

Erneuerbare Energien haben es schwer in Ungarn

Seit der Öffnung des ehemaligen Ostblocks 1990 ist auch für Ungarn ein neues Zeitalter in der Politik angebrochen, das sich bisher eher uneinheitlich darstellt. Daraus dürfte resultieren, dass es keine einheitliche Linie in Sachen erneuerbarer Energien gibt. Nicht übersehen darf man dabei allerdings auch, dass das größte Unternehmen Ungarns ein Mineralölkonzern ist und der zweitgrößte Arbeitgeber Verbrennungsmotoren baut.

Es gibt sie alle, Windenergie, Biogas, Biomasse, nur Wasserkraft ist außen vor. Es gab einen entsprechenden Vorstoß an der Donau, der von der Bevölkerung abgelehnt wurde und seitdem ist das Thema weitgehend vom Tisch. Der Einsatz von Geothermie bzw. ihre Verfügbarkeit wird derzeit untersucht, förderfähig wäre sie laut Gesetz. Gesetzlich wird jede Form von erneuerbarer Energie durch Einspeisevergütungen gefördert. Diese unterscheiden sich nach Nutzungszeiten, d.h., es gibt zu Hochlastzeiten mehr Geld als zu Schwachlastzeiten. Unter den erneuerbaren Energien in Ungarn spielen auch Solaranlagen und Photovoltaik keine größere Rolle. Der eigene Energiebedarf wird zu weit mehr als einem Drittel durch Kernkraft gedeckt, der überragende Rest wird mit Wärmekraftwerken bedient, die statt erneuerbarer Energien noch immer auf Kohle, Erdöl und Erdgas setzen. Windkraft und auch Photovoltaik sind von der Lage und den Sonnenstunden her eine durchaus brauchbare Alternative, aber die historische Nähe zu Russland mit Erdgas, die eigenen Kohlevorräte und die bereits genannten größten Arbeitgeber dürften dafür sorgen, dass es noch eine Zeit lang dauert, bis auch in Ungarn „erneuerbare Energien“ kein Zauberwort mehr ist, sondern als normaler Ausdruck zum täglichen Sprachgebrauch gehört.

Auch Biogas und Biomasse würden sich bestens eignen, erzeugt und umgesetzt zu werden. Da jedoch die Finanzierung zwar gefördert wird, die Rechnung aber letztlich der Bürger zahlt, bleibt abzuwarten, wann die Bevölkerung dazu bereit und in der Lage ist. Gleichwohl ist gesetzlich festgelegt, dass Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig zu übertragen ist. Beim Ausbau der Netze in Ungarn sind jedoch erneuerbare Energien in der Hinsicht nicht zu beachten oder zu bevorzugen.

Statistique pour 2020

Toutes les installations photovoltaïques 2020 4
Anzahl Bundeslaender: 3
Anlagen mit Ertragsdaten: 0
Ertrag in kWh: 0,00
Gesamtleistung in kWp: 0,00
∅-kWh/kWp je Anlage/jew. Jahr alle Daten: 0,00
Anlagen bereinigt: 0
∅-kWh/kWp je Anlage/jew. Jahr bereinigte Daten: 0,00

En Hongrie 5 installateurs sont enregistrés. anzeigen
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